Die Amor Mundi Vision
Amor Mundi entsteht aus der Überzeugung, dass junge Erwachsene in einer Zeit sich überlagernder Krisen Räume brauchen, in denen sie ernsthaft an den grossen Fragen arbeiten können: Wer bin ich, wofür stehe ich, wie will ich leben? Der «meaning crisis» einer Generation begegnen wir mit einer Vision — einem Jahr, in dem junge Menschen innehalten, sich orientieren und mit klarem Blick ins Leben zurückkehren.
Der Name ist Programm: Amor Mundi, Hannah Arendts Liebe zur Welt, meint die Entscheidung, Verantwortung für die Welt zu übernehmen, statt sich von ihr abzuwenden. Denn innere Orientierung ermöglicht äussere Transformation — wer Klarheit, Haltung und Selbstwirksamkeit entwickelt, handelt verantwortlicher, nachhaltiger, dialogfähiger und demokratischer.
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Innere Orientierung für äussere Transformation
Menschenbild & Haltung
Wir nehmen junge Menschen als mündige Menschen ernst, nicht als unfertige Erwachsene. Ihre Fragen sind keine Schwäche, ihre Umwege kein Scheitern. Wer sucht, ist schon unterwegs. Amor Mundi lenkt nicht, Amor Mundi begleitet.
Innere Orientierung & mental health
Grosse Fragen sind keine Störung, sie gehören zum Erwachsenwerden. Bei Amor Mundi bekommen sie Raum, bevor aus Fragen Krisen werden. Wer weiss, was ihn trägt, hält auch stürmische Zeiten aus.
Gemeinschaft & demokratische Mündigkei
Demokratie lernt man nicht aus Büchern. Man lernt sie, wo Menschen zusammen leben, streiten, entscheiden und sich wieder vertragen. Genau das tun wir jeden Tag. Aus Gemeinschaft wächst Mündigkeit.
Kunst & Erkenntnisvielfalt
Manches versteht man nur mit den Händen. Töpfern, Malen, Steinbearbeiten, Theater. Kunst ist bei uns kein Beiwerk, sondern ein eigene Methode, sich und die Welt zu begreifen. Gleichwertig neben dem Denken, der Gemeinschaft und der praktischen Arbeit.
Verbundenheit mit der Welt
Die Welt lieben kann nur, wer sie erlebt. Darum lernen wir in der Stadt und in der Natur, im Gedränge und in der Stille. Verantwortung entsteht nicht aus schlechtem Gewissen, sondern aus Verbundenheit.
Gesellschaftliche Wirkung & Aufbruch
Zwischen 18 und 25 entscheidet sich, welche Erwachsenen aus jungen Menschen werden. Wer diese Jahre ernst nimmt, stärkt die Gesellschaft von morgen. Amor Mundi beginnt jetzt im Kleinen, wir wollen aber Diskursgeber und Kulturimpuls sein zu dieser Lebensphase sein.

